Alexandra Manly
Alexandra Manly (AU)
Biography
Alexandra Manly, aus Kalgoorlie, Westaustralien, hat ihre Leidenschaft für den Radsport erst später in ihrer sportlichen Laufbahn entdeckt, als Talentscouts vom South Australian Institute of Sport ihr Potenzial erkannten. Anfangs war sie von klein auf in der Leichtathletik aktiv, aber erst mit 14 Jahren erkannte sie ihre Berufung im Radsport. Wie es ihr Wesen ist, glänzte Alex schnell in diesem Sport, überwand ihre schüchterne Natur und fand Kameradschaft und Stärke im Teamwork auf der Bahn.
In ihren aufstrebenden Jahren von 2012 bis 2014 holte Alex zahlreiche Junioren-Ozeanien- und nationale Titel. Ihr Übergang von den Junioren zu den Senioren war spektakulär, gekrönt von zwei UCI U19-Weltmeistertiteln in der Mannschaftsverfolgung und der Einzelverfolgung im Jahr 2014. Im Jahr 2015 gewann sie Gold im Mannschaftsverfolgungs-Weltcup und setzte ihren Glanz auf Bahn und Straße fort.
Die Saison 2018 brachte Alex sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen Titel bei den australischen U23-Radmeisterschaften und holte Gold in der Mannschaftsverfolgung bei den Commonwealth Games an der Gold Coast. Weitere Erfolge gelangen ihr bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2019 in Polen, wo sie zwei Weltmeistertitel in der Mannschaftsverfolgung und im Punktefahren gewann.
Obwohl ihre Kampagne bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio mit einem fünften Platz in der Mannschaftsverfolgung gekennzeichnet war, blieb Alex' Hingabe und Widerstandskraft ungebrochen. Mit ihrer Rückkehr zum Straßenrennen im Jahr 2022 triumphierte sie bei der Thüringen Ladies Tour in Deutschland und holte vier Etappensiege. Im selben Jahr vertrat sie Australien im Straßenrennen bei den Commonwealth Games in Birmingham.
Im Jahr 2023 setzte Alex ihre beeindruckende Leistung fort, indem sie bei den UCI-Weltmeisterschaften neben Georgia Baker Silber im Madison holte. Ihre starke Präsenz im Straßenrennen wurde durch ihre bemerkenswerte Leistung bei der Tour de France Femmes unterstrichen, wo sie die anspruchsvolle zweite Etappe der Women’s Tour Down Under gewann. Alex' Reise ist ein Beweis für ihren anhaltenden Geist und ihre Liebe zum Radsport, was sie zu einer prominenten Figur im australischen Sport macht.